„Aufstand der Sünder“, titelte die WamS vor einigen Tagen

und beschrieb dann recht ausführlich, daß, warum und wie nun zahlreiche sogenannte Schwarzgeld-Kunden ihren schweizerischen Banken Ärger machen. Sie verlangen nach abgewickelter Selbstanzeige einen nicht unbeträchtlichen Teil ihres Geldes zurück. Es geht letztlich um versteckte Provisionen, in der Schweiz Retrozessionen genannt, welche die Banken von den Fonds und anderen Institutionen, deren Produkte sie ihren Kunden angedreht haben, kassierten; das durften sie jedoch nicht, wie Schweizer Gerichte inzwischen mehrfach festgestellt haben. In der Vergangenheit hat sich kaum ein Kunde, der etwas zu verbergen hatte, getraut, deswegen bei seiner Bank vorstellig zu werden. Nun jedoch, wenn und seit die Fronten und Konten geklärt sind, ist das anders. Und auch die Schweizer Staatsanwälte spielen mit…

Langenfeld, im Januar 2016